Newsletter 01/2020

      

Liebe Stifter*innen, liebe Freunde*innen,
liebe Mitglieder des Stiftungsrates, liebe Mitglieder des Vorstandes,

Sie /Ihr  erhalten(t) heute den ersten Newsletter in dieser Form. Dieser wird Sie künftig sporadisch, d. h. je nach Aktivitäten und Neuigkeiten über das Leben unserer Stiftung informieren.

Im Übrigen gilt die Erkenntnis  „Die Stiftung ist das, was wir daraus machen!“

Das war in 2020 nicht so ganz einfach. Die Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktverbote haben unsere Aktivitäten dieses Jahr doch sehr stark eingegrenzt:

  • Der BÜRGERBRUNCH am Freistetter Marktplatz fiel dem ebenso zum Opfer wie auch die Aktion beim Weihnachtsmarkt oder unserer Stifterversammlung im März.
  • Da die Vereinsaktivitäten allgemein fast auf Null gefahren und damit auch kaum Projekte in Angriff genommen wurden, haben wir auch nur wenige Förderanträge erhalten, über die wir wegen des Kontaktverbotes noch nicht entschieden haben.
  • Demzufolge gab es auch keinen Empfang für die Projekt-Realisierer.
  • Es zeichnet sich allerdings ab, dass mit einem gewissen time lock hier künftig Anträge von Vereinen eingehen werden, die wegen der Coroana-Pandemie und deren Folgen wirtschaftliche Probleme bekommen. Ein Antrag liegt bereits vor!
  • Eine tolle Erfahrung machten wir im Frühjahr als wir auf Initiative von unserem Stifter Mario de Benedittis mit Michael van Boxel und Timo Guggenbühler mit ihren Akkordeons im Seniorenheim Hanauerland in Freistett in der Pandemie eine willkommene Abwechslung anbieten konnten. Dazu gab es von Mario eine Eisspende für jeden Bewohner. Hinter den Fenstern tanzten die Senioren, so viele fröhliche Gesichter zu erleben, dass war ein erhebender Moment. Diese Aktion, das hat der Vorstand schon beschlossen, wird in 2021 wiederholt.
     
  • Werbebriefe haben wir inzwischen wieder an die Beerdigungsinstitute „Statt Blumen -…“ und an die Gerichtspräsidenten in Mittelbaden versendet mit dem Wunsch, unsere Stiftung doch mit dem einen oder anderen Bußgeld zu bedenken.
  • Hin und wieder melden wir uns unter ‚Amtliche Mitteilungen‘ im Rheinauer Mitteilungsblatt mit unseren Themen und Zielen, bei unseren Rheinauern*innen im Gespräch zu bleiben.
  • Unser Resumée – dieses Jahr erstmals in gedruckter Form – konnten wir Dank der zweckgebundenen Spende von Silvia Sebastian und der aktiven Mithilfe von den Rheinauer Druckvorlagen GmbH breit verteilen. Damit konnten wir das Informationsdefizit aufgrund der nicht stattfindenden Stifterversammlung teilweise wieder ausgleichen.  
  • Die Realisierung der Insekten-Hotels ist leider auch ins Stocken geraten. Eine Info-Veranstaltung für die jeweiligen Realisierer vor Ort war nicht möglich. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass dieses Projekt bis zum Beginn der Vegetation im kommenden Frühling weitgehende Ergebnisse zeigt. Besonders gefreut hat uns, dass sowohl das Anne-Frank-Gymnasium als auch die Realschule jeweils ein Insekten-Hotel bauen werden.
  • Über das Projekt der Bürgerstiftung Willstätt „Bäume statt Böller“ denken wir nach. Dazu bedarf eines schlüssigen Konzeptes, das wir in den nächsten Monaten erarbeiten mit dem Ziel, dieses dann an Silvester 2021 mit Erfolg umzusetzen. Vielleicht können wir mit dem einen oder anderen Einzelhändler hier auch noch zu einer Kooperation kommen.
    Weil die Idee vor wenigen Tagen noch einmal an uns herangetragen wurde, haben wir unbürokratisch und spontan reagiert und werden im Amtlichen Mitteilungsblatt aufrufen, statt Böller zu kaufen den Betrag für Bäume zu spenden. Auch ohne Konzeption können wir in Kenntnis der eingehenden Mittel mit dem Geld einige Bäume pflanzen.
  • Seit wenigen Tagen ist unsere Homepage so bestückt, dass wir damit offensiv in die Öffentlichkeit gehen können:

    www.Bürgerstiftung-Rheinau.de

Es macht heute keinenk Sinn, für 2021 konkrete Termine zu vereinbaren. Wir fahren auf Sicht und werden dann gegebenenfalls kurzfristig reagieren.  
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„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“

singen unsere Kinder und dann feiern wir Weihnachten.

Dieses Mal ist alles anders wegen der Corona-Pandemie, die uns ergriffen hat.

Eines aber bleibt gleich:

Unser herzliches Dankeschön an alle, die in welcher Form auch immer an der Verwirklichung unserer Ziele mitarbeiten, durch Zuwendungen das Stiftungskapital erweitern oder  mit Spenden unsere Arbeit zum Wohle unserer Rheinauer Bürger*innen ermöglichen. Ihnen allen ein herzliches „Dankeschön!“

Unsere Gemeinschaft zu fördern und mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft zu gehen, auch das ist Weihnachten! Es verbreitet Freude statt Angst, Vertrauen statt Zweifel, Zukunftsorientierung statt Stillstand oder Rückschritt. Lassen Sie uns gemeinsam diesen Weg gehen, in diesem Sinn-erfüllenden TUN wandelt sich Angst in Zuversicht und Mut.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und auf ein hoffnungsvolles Jahr 2021.

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